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Multiaxiale Joysticks: MIM-Daumentips & Helix-Verkabelung

Multiaxiale Joysticks

Multiaxiale Joysticks steuern Bagger, Radlader und Teleskoplader – stundenlang, unter Vibration, in Off-Highway-Bedingungen. Welcher Joystick zur Maschine passt, hängt von Bauform, Signalausgang und Safety-Anforderung ab. elobau bietet vier Baureihen:

5 Produkte in der Kategorie Multiaxiale Joysticks

Verfügbar im elostore
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Kompakt Joystick J2 mit 321G Griff

  • Mit bis zu 6 Tastern
  • oder 1 Daumenrad und 4 Tastern
  • Einbau von unten
Multiaxiale Joysticks: MIM-Daumentips & Helix-Verkabelung

Robust Joystick JE mit 371G Griff

  • sensorgesteuerte Anwesenheitserkennung
  • ergonomie-optimierte Bedienpositionen
  • ultra-robuste Daumentips
Robust Joystick J4F Basis

Robust Joystick J4F

  • mit sicherer Elektronik
  • Einbau von oben
Verfügbar im elostore
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Kompakt Joystick J2 mit Standardgriff

  • Mit bis zu 3 Tastern
  • Einbau von unten
Robust Joystick J4 Basis

Robust Joystick J4 Basis

  • Einbau von oben

Statisch belastbar bis 2.000 N

Der J4 hält statischer Belastung bis 2.000 N stand – das entspricht dem Abstützen mit rund 20 kg Gewicht. Relevant, wenn der Bediener sich beim Auf- und Absteigen am Griff festhält.

Offene Schnittstellen

Analog, CANopen und SAE J1939 sind direkt integriert – ohne Zwischenelektronik. Beim JE zusätzlich UDS-Protokoll für Ferndiagnose, Firmware-Updates und Fehleranalyse.

Konfigurierbar ohne Sondermaschinenbau

Griffvariante, Achsen, Signalausgang und optionale Features wie vibrotaktiles Feedback lassen sich pro Produkt zusammenstellen. Darüber hinaus: kundenspezifische Lösungen.

Was ist der Unterschied zwischen Base und Griff?

Ein multiaxialer Joystick von elobau ist immer ein Gesamtsystem aus Base und Griff. Die Base ist das mechanische Herzstück: Sie sitzt unter dem Einbau, führt die Bewegungsachsen und nimmt je nach Baureihe auch die Elektronik auf. Der Griff sitzt darauf und trägt Taster, Daumenräder, Beleuchtung und beim JE zusätzlich die Elektronik.

Grundsätzlich liefern wir auch einzelne Griffe. Wir empfehlen aber das Gesamtsystem: Mechanik und Elektronik sind aufeinander abgestimmt, und der Integrationsaufwand auf Ihrer Seite entfällt. Für individuelle Ergonomie, eigene Griffformen oder spezifische Bedienschemata entwickeln wir kundenspezifische Lösungen – sowohl Griffe als auch Bases, einzeln oder als System.

Welcher multiaxiale Joystick passt zu Ihrer Anwendung?

Welche Baureihe zu Ihrer Anwendung passt, entscheidet sich an drei Faktoren: Bauform, Schutzart und Anforderung an funktionale Sicherheit.

 

J2 Kompakt

J4F Robust

JE

Einsatzprofil Kleine Bedienpanels, Fernsteuerungen, Feinjustierung; Traktoren mit Frontlader (321G-Kombination) Sicherheitskritische Funktionen in mobilen Arbeitsmaschinen (z. B. Fahrtrichtungssteuerung) und Kommunalfahrzeugen – Einbau in Armlehnen Anspruchsvolle Baumaschinen der neuesten Generation: Bagger, Baggerlader, Radlader, Dumper, Teleskoplader
Bauform/Einbau Kompakt, Einbau von unten Robust, Einbau von oben, Elektronikmodul direkt am Joystick Robust, Einbau von oben
Schutzart IP67 (Standardgriff) / IP5K4 (mit 321G Griff) IP67 Elektronik IP6K9K über Montageschnittstelle
Funktionale Sicherheit - SIL 2 / PL d (Achsen, Daumenrad); SIL 1 / PL c (Taster) nach EN ISO 13849 & DIN EN 61508 – ohne Zusatz-Dokumentation für Risiko- und Ausfallwahrscheinlichkeit. Variante ohne Safety-Elektronik: J4 Basis PL d
Signalausgänge Analog, redundant, CAN (CANopen / SAE J1939), Schaltausgang CAN-Modul (SAE J1939); J4-Variante zusätzlich mit Analog, redundant, CANopen, Schaltausgang CAN, inkl. UDS-Protokoll für Diagnose
Passende Griffe Standardgriff (bis 3 Micro-Taster) oder 321G (bis 6 Nano-Taster oder 1 Daumenrad + 4 Taster, konform EU 167/2013) 341G/342G, 361G/362G (auch Microtaster-Variante für Außeneinsatz) 371G mit MIM-Daumentips, RGB-LEDs; optional Anwesenheitserkennung, Griffheizung, vibrotaktiles Feedback

J2 Kompakt entdecken

J4 Robust entdecken

JE entdecken

Der Robust Joystick JE – die neueste Generation im Detail

Der JE Joystick mit 371G Griff ist die aktuelle Robust-Generation. Er erreicht Safety Performance Level PL d und ist über der Montageschnittstelle absolut dicht (IP6K9K). Die Base hält über 3 Mio. Zyklen, Tasten und Daumentips über 4 Mio.

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  • Die Griffstangen der Daumentips sind im Metal-Injection-Molding-Verfahren (MIM) gefertigt – also aus gespritztem Metall statt aus konventionell gefertigten Metall- oder Kunststoffteilen. Das macht die Daumentips mechanisch besonders belastbar, was in Maschinen mit intensiver, jahrelanger Nutzung entscheidend für die Lebensdauer ist.

  • Bei herkömmlichen Joysticks laufen die Litzen außerhalb der Base. Das Risiko: Beim Einbau – sowohl in unserer Produktion als auch bei der OEM-Integration – können Litzen abknicken oder beschädigt werden. Die Helix-Kabelverlegung führt die Litzen innerhalb der Base bis direkt zum Stecker. Kein äußerliches Kabel, keine Angriffsfläche bei der Montage, und die IP-Klasse bleibt bauseitig gesichert.

  • Der JE ist absolut dicht über der Montageschnittstelle. IP6K9K qualifiziert ihn für Hochdruckreinigung und Außeneinsatz. Der Molex-Stecker ist kompakt, dicht und elektrisch bewährt.

  • Der 371G-Griff ist mit RGB-Multicolour-LEDs ausgestattet – Farbe und Helligkeit von Tastern und Daumentips lassen sich individuell konfigurieren. Als Optionen sind verfügbar:

    • Kapazitive Anwesenheitserkennung: Sensorfolien im Griff erkennen Berührung – der Joystick ist nur aktiv, wenn er gegriffen wird. Bleiben Sie mit der Jacke hängen, wird keine Hydraulikfunktion ausgelöst.
    • Vibrotaktiles Feedback: Ein Vibrationsmotor im Griff meldet Maschinenzustände haptisch zurück. Typische Use Cases sind Park Distance Control für Baumaschinen (wenn akustische Signale im Baustellenlärm untergehen) oder Überlastwarnung bei Teleskopladern, wenn die Kipp-Gefahr durch eine weit ausgefahrene Last steigt. Fünf bis sechs Vibrationsmuster sind default hinterlegt, Intensität und Frequenz lassen sich kundenspezifisch anpassen.
    • Griffheizung für den Bedienkomfort bei niedrigen Temperaturen.
    • UDS-Protokoll (Unified Diagnostic Services): Firmware-Updates, Fehlerauslesung und Servicediagnose direkt aus dem Fahrzeugbus – vergleichbar mit dem Fehlerlesegerät in der Kfz-Werkstatt.

So arbeiten wir mit Ihnen zusammen

Mit rund 80 % Fertigungstiefe machen wir fast alles in-house: Entwicklung, Werkzeugbau, Prototypenbau, Elektronik, Montage und End-of-Line-Prüfung. Sie haben einen Ansprechpartner durch das gesamte Projekt – keine externen Werkzeugbauer, keine Umwege.

  1. In der Anbahnung stimmen wir Baureihe, Griffvariante und Signalausgang auf Ihre Maschine ab – auf Wunsch mit Vorab-Mustern für Bedientests.
  2. Im Projekt arbeiten Entwicklung und Prototypenbau direkt mit Ihrem Team. Auch für kundenspezifische Griffe oder Bases – eigene Ergonomie, spezifische Drehmomentkurven, angepasste Mechanik.
  3. Nach dem Serienstart bleiben wir erreichbar – für Varianten, Anpassungen und technische Fragen über die Produktlebensdauer.

„Wir passen uns Ihrem Projektplan an.“ Das gilt auch für kundenspezifische Konfigurationen. Von der ersten Anfrage bis zum ersten Muster halten wir den Takt ein, den Ihr Projekt vorgibt.

Weitere Bedienelemente für Ihre Kabine

Der multiaxiale Joystick ist ein Baustein des Bediensystems. Je nach Anwendung ergänzen weitere elobau Komponenten die Kabine.

Multiaxiale Joysticks anfragen

Die Baureihen J2, J4, J4F und JE lassen sich auf Ihre Maschine zuschneiden: Griffvariante, Signalausgang, Betätigungsart – tastend, rastend, mit Reibbremse oder Überdruckpunkten (Soft Detent, Feelpoint) – und optionale Features wie kapazitive Anwesenheitserkennung, RGB-Beleuchtung oder vibrotaktiles Feedback. Wenn Ihre Anforderung über den Standardbaukasten hinausgeht – eigene Griffform, angepasste Kennlinie, spezifische Drehmomentkurve –, entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen eine kundenspezifische Lösung.

Häufige Fragen zu multiaxialen Joysticks

  • In der Bautechnik sitzen sie in Baggern, Radladern, Kompaktladern, Mobildumpern und Teleskopladern – hier sind die Robust-Baureihen J4 und JE Standard. In der Landtechnik steuern sie Traktoren mit Frontlader (typisch: J2 mit 321G Griff), Mähdrescher und Futtermischwagen; für sicherheitsrelevante Funktionen wie die Fahrtrichtungssteuerung kommt der J4F zum Einsatz. In der Flurfördertechnik werden sie in Gabelstaplern, Kommissionierern und Ameisen verbaut.

  • Maschinenführer sind heute häufiger angelerntes Personal als ausgebildete Fachkräfte – das Bedienkonzept muss entsprechend intuitiv sein. Dazu kommen lange Arbeitszeiten: Wer acht Stunden am Joystick sitzt, braucht eine Griffform, die den Arm nicht belastet. Die elobau-Griffe sind ergonomisch entwickelt – Griffform, Anordnung der Bedienelemente und Abstand zwischen Ellenbogen und Joystick sind aufeinander abgestimmt. Die kapazitive Anwesenheitserkennung und das vibrotaktile Feedback des JE reduzieren zusätzlich die kognitive Last.

  • Der ganze Griff kann als Modul getauscht werden – die Base bleibt in der Maschine. Einzelne Tasten oder Daumentips lassen sich nicht separat tauschen, weil die beiden Grundschalen des JE-Griffs verschäumt und verpresst sind. Beim Austausch muss der neue Griff auf die Base kalibriert werden, damit Mechanik und Elektronik wieder sauber zusammenarbeiten. Ersatzteilmodule sind über den eloStore oder unseren Vertrieb verfügbar.

  • CANopen ist stärker in industriellen Anwendungen und bei OEMs mit eigener CAN-Architektur verbreitet. SAE J1939 ist der De-facto-Standard in Nutzfahrzeugen, Landmaschinen und Baumaschinen. Alle multiaxialen Joysticks von elobau unterstützen beide Protokolle – die Wahl richtet sich nach dem Bus-Konzept Ihrer Maschine, nicht nach dem Joystick.

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